Düngeverordnung: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

19. Mai 2018

In einer Presseerklärung vom 16. Mai fordert der BUND eine unabhängige Behörde zur Überwachung der Düngeverordnung.

 

 

Gefährliche Nährstoffüberschüsse

Mit der Düngeverordnung wurde ein Instrument geschaffen, um Grundwasser, Flüsse, Seen und Meere vor gefährlichen Nährstoffüberschüssen zu schützen. Doch die Verordnung nützt nur, wenn sie konsequent umgesetzt wird. Wichtige Kontrollaufgaben erfüllt hierbei die niedersächsische Düngebehörde mit Sitz in Oldenburg. Hier steht in Kürze eine Neubesetzung an. Bislang entscheidet die Landwirtschaftskammer mit ihren Gremien, wer die Düngebehörde leitet und in ihr mitarbeitet. „Das ist ein untragbarer Zustand“, sagt Heiner Baumgarten, Vorsitzender des BUND Niedersachsen. Der BUND fordert eine unabhängige Düngebehörde im Land.
„Die Düngebehörde muss strenge Kontrollen der landwirtschaftlichen Betriebe durchführen und über Sanktionen entscheiden“, betont Baumgarten. „Betriebe, die den großen Anteil der Nährstoffüberschüsse verursachen, müssen erhebliche Anstrengungen vollziehen, damit unser Wasser von der Stickstoff- und Phosphorlast befreit werden. Das erfordert harte Eingriffe in die Flächenbewirtschaftung.“ Die notwendigen Gesetze müssten von unabhängiger Seite umgesetzt werden. „Es darf keinen Einfluss seitens der landwirtschaftlichen Selbstverwaltung und von Lobbyisten – also von Landwirtschaftskammer oder Landvolk – geben“, so der Landesvorsitzende.

Grundwasser ist belastet

Auf mehr als der Hälfte der Landesfläche in Niedersachsen ist das Grundwasser durch zu viel Nitrat stark belastet. Das belegt der aktuelle Nährstoffbericht des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums vom 28. März. Die Folgen sind dramatisch: das Trinkwasser ist belastet, die Versorgung der Bevölkerung wird zunehmend problematisch, die Aufbereitung teuer. „Der scheidende bisherige Leiter der Düngebehörde, Franz Jansen-Minßen, hatte entschieden daran mitgewirkt, den Nährstoffüberschuss in Niedersachsen von 70.000 Tonnen Stickstoff in den Griff zu bekommen“, stellt Baumgarten fest. „Möchte die Landesregierung wieder gesellschaftliches Vertrauen in die Landwirtschaft aufbauen, dann muss sie sich für die Unabhängigkeit und Transparenz der Kontrollbehörden stark machen. Daran sollte auch das Landvolk selbst Interesse haben.“

Die Düngebehörde muss daher laut BUND zukünftig direkt einem Ministerium unterstehen, und nicht wie bisher der Landwirtschaftskammer als Interessenvertretung der Landwirte.

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Das Anthropolyethylaen

18. Mai 2018

Anthropozän (griechisch ánthropos, deutsch Mensch) ist ein Vorschlag zur Benennung einer neuen geochronologischen Epoche.

Anthropozän ist das Zeitalter, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist.

Polyethylen gehört zur Gruppe der Polyolefine und ist teilkristallin und unpolar. Polyethylen-Typen zeichnen sich durch hohe chemische Beständigkeit, gute elektrische Isolationsfähigkeit und ein gutes Gleitverhalten aus; die mechanischen Eigenschaften sind jedoch im Vergleich zu anderen Kunststoffen nur mäßig.

Polyethylen ist der weltweit mit Abstand am häufigsten verwendete (Standard)-Kunststoff und wird in erster Linie für Verpackungen verwendet.

Bei der Benennung einer geochronologischen Epoche sollten auch Hinterlassenschaften einer Spezies – in diesem Fall der menschlichen – in den Namen einfließen. Wenn der letzte Knochen eines Menschen zersetzt sein wird, werden verschiedenartige Kunststoffe noch lange auf dem Erdball zu finden sein. Was liegt deshalb näher, als die Polyethylene in der Namensgebung mit zu verwenden.

Die Gattung der Mistkäfer bemüht sich, die Ausscheidungen von Tieren für die eigene Fortpflanzung  zu nutzen. Dabei werden diese in der Erde vergraben, wodurch ein zweiter wichtiger Effekt erreicht wird: Die tierischen Exkremente düngen den Boden.

mistkaeferterror bemüht sich seit geraumer Zeit, menschliche Ausscheidungen zu beseitigen, bzw. sie zu bekämpfen. Es geht dabei jedoch nicht um die Exkremente, die hinten herauskommen, sondern deren Ursprung ist weiter oben, im Gehirnskasten zu verorten.

mistkaeferterror fühlt sich berufen, bei der Debatte bezüglich der Namensgebung mitzureden. Unser Vorschlag für die geochronologische Epoche lautet Anthropolyethylaen.

Die folgenden Beiträge haben uns dazu veranlasst:

Forscher entdecken Katastrophe in 11.000 Meter Tiefe*

 


© Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Plastikmüll in den Weltmeeren

Der tiefste Punkt der Erde befindet sich im Marianengraben im Pazifik – 11.000 Meter geht es dort in die Tiefe. Nun haben Forscher eine schreckliche Entdeckung am Grund des Meeres gemacht: menschlicher Müll.
Insgesamt wurden 3.500 Plastikteile, inklusive eine Einwegplastiktüte, gefunden.
Forscher der japanischen Agentur für Meeresforschung JAMSTEC wurden alarmiert und erklärten, das Plastik treibe nicht mehr im Wasser, sondern habe sich über Jahre hinweg am Grund festgesetzt. Forschungsdaten der letzten 30 Jahre sind beunruhigend: „Dass hier eine Plastiktüte zu finden ist, zeigt, wie sehr die Menschen an Land das Ökosystem auf hoher See beeinflussen.“
Eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes, die gestoppt werden muss. Der „Sea Cleaners“ könnte eine Lösung sein. Ein Schweizer Extremsegler mit dem „Sea Cleaners“ soll pro Fahrt 6.000 Kubikmeter Plastikabfälle aus dem Meer fischen – allerdings nur den Müll an der Wasseroberfläche.
Der Müll soll schon im Boot, das 2022 in See sticht, sortiert, gepresst und gelagert werden, so der Plan.
„The Ocean Cleanup“ des Niederländers Boyan Slat wird schon früher auslaufen. Dieses Boot soll den Müll im „Great Pacific Garbage Patch“, dem größten Plastikstruden, der viermal so groß ist wie Deutschland, zwischen Hawaii und Kalifornien unter Kontrolle bringen. Schon im Sommer 2018 tritt „The Ocean Cleanup“ in Aktion.

*männersache.de

 

Plastikstrudel im Pazifik – Strudel wächst seit 60 Jahren **

Nach Einschätzung von Wissenschaftlern ist der Plastikstrudel, der seit 60 Jahren unbeobachtet im Pazifischen Ozean knapp unter der Meeresoberfläche wächst, doppelt so groß wie Texas. Umweltschützer und Wissenschaftler wollen nun eine Expedition zu dem Strudel unternehmen, um zu erforschen, ob der gefährliche Abfall aus dem Meer gefischt werden kann.

Er wächst seit 60 Jahren unbeachtet im Pazifischen Ozean und ist nach Einschätzung von Wissenschaftlern doppelt so groß wie der US-Bundesstaat Texas: Ein Strudel aus Plastikmüll, der von Plastikflaschen, -behältern und -tüten stammt und unter Einwirkung von Sonne, Gezeiten, Wind und Wellen in winzige Partikel zerrieben wurde. Die giftige Suppe dreht sich in einer gigantischen Strudelbewegung knapp unter der Meeresoberfläche zwischen den US-Bundesstaaten Hawaii und Kalifornien im Uhrzeigersinn dahin.

Eine Gruppe von Umweltschützern und Wissenschaftlern will in den nächsten Monaten eine Expedition zu dem entlegenen Meeresgebiet unternehmen. Dabei soll erforscht werden, ob der für Mensch und Tier gefährliche Abfall aus dem Meer gefischt und verwertet werden kann.

„Es wird viele Jahre dauern, das Problem zu erfassen und zu lösen», sagt der kalifornische Meereskundler Jim Dufour, der die Reise beratend begleitet. Für die Zukunft der Ozeane sei dies aber lebensnotwendig. 13.000 Stückchen Plastikmüll finden sich nach Angaben des UN-Umweltprogramms inzwischen in jedem Quadratkilometer Meer. Am schlimmsten aber ist das Problem in fünf Ozeanwirbeln, darunter dem im Nordpazifik, der inzwischen «Östlicher Müll-Strudel» genannt wird.

Weil die Abfälle von den Naturgewalten so fein zermahlen wurden, kann das meiste von Satellitenbildern gar nicht erfasst werden. Seetiere und Vögel nehmen die Plastiksuppe, die nach Angaben von Dufour in vielen Fällen voll toxischer Chemikalien ist, jedoch auf. «Das bedeutet, die Fische fressen mit jedem Stückchen Plastik eine kleine Giftbombe», sagt der Umweltschützer Doug Woodring aus Hongkong, der die Expedition leiten wird. Viele der Giftstoffe könnten so in die menschliche Nahrungskette gelangen. Nicht wenige Tiere verenden an den unverdaulichen Abfällen selbst.

Die 50-tägige Reise wird die Forscher auf ihrer Fahrt von San Francisco nach Hawaii und zurück zwei Mal durch das Abfallkarussell führen, das sich mehr als 500 Seemeilen vor der Westküste der USA dreht. Das Forschungsschiff «Kaisei» – auf japanisch Meeresplanet – wird dabei von einem Fischtrawler begleitet. Mit seiner Hilfe sollen Fangtechniken für die Plastikpartikel erprobt werden, die die Meereslebewesen schonen. «Es müssen Netze sein, die engmaschig genug sind, um eine Menge Müll herauszufischen, aber großmaschig genug, um Plankton durchzulassen», sagt Woodring. Außerdem soll erforscht werden, ob der Plastik-Müll recycelt oder sogar als Brennstoff a ufbereitet werden kann.

Unterstützt wird das Projekt vom UN-Umweltprogramm und einer Firma für Wasseraufbereitungssysteme. Die umgerechnet gut 1,4 Millionen Euro, die für die Expedition notwendig sind, sollen aus Spenden aufgebracht werden. Da sich der Plastik-Wirbel in internationalen Gewässern dreht, fühle sich keine Regierung verantwortlich, sagt Woodring: «Es gibt keine Gesetze, keine Regierung ist richtig zuständig, daher gab es bisher keinen Druck, das Meer zu säubern. Die Leute wissen nicht, was sich da draußen ansammelt.»

Zwar wurden bereits zuvor Fahrten zu dem Wirbel geplant und unternommen. Doch Woodrings Mission wird seinen Angaben zufolge das «erste wissenschaftliche Unternehmen sein, das Schadstoffe aus Plastikmüll an der Meeresoberfläche erforscht, ihren Einfluss auf Organismen in mittlerer Tiefe, Ablagerungen am Meeresboden und die Auswirkungen auf Organismen durch Auswaschung von Chemikalien». Der Grund des Übels sei aber an Land zu suchen, sagt Dufour. «Wir müssen weltweit dafür sorgen, dass mit Müll verantwortungsvoll umgegangen wird.»

**focus.de

https://www.focus.de/wissen/plastikstrudel-pazifik-strudel-waechst-seit-60-jahren_aid_411217.html

Weitere Informationen

UBA_Runder_Tisch_Meeresmuell_Zwischenbericht

Angela und die Wunderlampe

13. Mai 2018

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in Italien für ihr Engagement für ein friedliches Zusammenleben der Völker ausgezeichnet worden. Merkel erhielt am Samstag in Assisi von den dortigen Franziskanern die „Lampe des Friedens“. Der christliche Orden würdigte auch Merkels europapolitische Verdienste. An der Zeremonie in der Basilika San Francesco in der Toskana nahm auch Merkels Ehemann Joachim Sauer teil.

So weit die Botschaft

Da mittlerweile politische Botschaften über Twitter in die Welt gepustet werden und diese Form der Verkündung für Angela Merkel wohl immer noch „Neuland“ ist, musste das ihr stets ergebener Regierungssprecher in die Welt hinausseibern:

„Diese Auszeichnung ist eine große Ehre, sie bedeutet mir sehr viel“, sagte Merkel laut einer Twitter-Botschaft von Regierungssprecher Steffen Seibert. Die Europäische Union sei ein „einzigartiges Friedensprojekt“. „Betrachten wir die Geschichte unseres Kontinents, sehen wir, welches Glück wir haben.

Da ist etwas Wahres dran. Andererseits muss sich der genaue Beobachter fragen, wie weltfremd die Franziskaner in Assisi eigentlich sind. Auch wenn sie als Bettelmönche hauptsächlich in ihrer Freizeit – so es die überhaupt gibt – in der Bibel lesen, müssten sie doch so viel  vom Weltgeschehen mitbekommen haben, dass sie wissen, dass Deutschland einer der größten Rüstungsexporteure ist, und das Jahr für Jahr.

Frieden in Europa – zumindest keine kriegerischen Auseinandersetzungen – dafür Kriege stellvertretend woanders. Und wir schüren sie.

Angela Merkel dürfte diese Lampe des Friedens nie nicht bekommen haben.

 

 

 

Weitere Informationen unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Rüstungsexport

Starker Tobak aus München: Harte Vorwürfe gegen Merkel*

7. Mai 2018

Im Abgas-Skandal wirft der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter Bundeskanzlerin Angela Merkel ein völliges Abtauchen vor. „Beim Diesel-Thema versteckt sich Frau Merkel“, sagte der SPD-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“ (Montag). „Wir – die Oberbürgermeister aller großen Städte – waren für Februar zu einem neuen Diesel-Gipfel mit ihr verabredet, aber ich habe immer noch keine Einladung aus dem Kanzleramt bekommen.“
Die deutsche Regierungschefin halte sich bedeckt, statt Lösungen zu schaffen, mahnte Reiter. „Ich glaube, dass ihr das Thema höchst unangenehm ist“, sagte der SPD-Politiker. „Denn wir hatten vereinbart, dass beim nächsten Diesel-Gipfel die Automobilindustrie dabei sein muss. Das will Frau Merkel aber offenbar nun doch nicht.“ Dies sei für die betroffenen Kommunen nicht akzeptabel: „Wir Städte haben das Problem – und die Kanzlerin, die es lösen kann, hält sich bedeckt.“
Reiter forderte „eine flächendeckende Umrüstung aller Dieselfahrzeuge, die neuer sind als Euro 4“, wie er betonte. „Das muss aber die Kanzlerin anschieben, denn die Autokonzerne machen das natürlich nicht im Alleingang.“

*© dpa

Bernd Althusmann – eine freche Polemik

20. April 2018

Bernd Althusmann, Entschuldigung, es muss heißen Dr. Bernd Althusmann, war 2017 gestartet, um als Spitzenkandidat der CDU Rot-Grün in Niedersachsen abzulösen. Gereicht hat es jedoch nur zum Juniorpartner der SPD in einer GroKo. Statt Ministerpräsident ist er jetzt „nur“ Wirtschafts- und Verkehrsminister. Da kann er nicht viel falsch machen, denn diese Politik ist erstens immer noch von seinem Vorgänger geprägt und wird zweitens von den Lobbyisten aus der Wirtschaft bestimmt. Eigene Gedanken braucht er sich nicht zu machen, was er mit seinen Äußerungen zum Planfeststellungsbeschluss für das erste Teilstück der A 20 beweist. „Mit dem vorliegenden Beschluss ist der entscheidende Schritt für den Bau des ersten Abschnitts der A 20 gemacht, . . .“ . Diese Äußerung hätte auch eine vor die Mikrofone gestellte Bohnenstange machen können. Mit dem dann Folgenden zeigt er jedoch seinen Unverstand: „Die Küstenautobahn, eines der wichtigsten Verkehrsprojekte Norddeutschlands, kann endlich Realität werden; als leistungsfähige Ost-West-Verbindung ist die A 20 von großer Bedeutung für Niedersachsen.“ Das ist seit Jahren reiner Lobbyisten-Sprech und wurde so auch schon von seinem Vorgänger Olaf Lies zelebriert. Es kommt noch dicker: „Die A 20 spielt eine sehr wichtige Rolle für den europäischen Reise- und Transitverkehr und sorgt für eine bessere Hinterlandanbindung der Seehäfen.“
Da hat er sogar teilweise Recht. Während bei den Fachleuten die A 20 für die Hinterlandanbindung der deutschen Seehäfen nicht mehr im Fokus ist, kann Althusmann ja nur die ARA-Häfen (Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen) meinen. Für diese Häfen spielt die A 20 eine sehr bedeutende Rolle. Allerdings wird das zum Nachteil der norddeutschen Seehäfen sein, was Althusmann bei einigem Nachdenken hätte herausfinden können.

Nun hat er ja in der Vergangenheit nach dem Barras an der AKAD-Hochschule in Lahr Betriebswirtschaft studiert, aber, geht man von der Thematik seiner Doktorarbeit aus, hat das mit Verkehrs- und Hafenwirtschaft recht wenig zu tun: ‚Prozessorganisation und Prozesskooperation in der öffentlichen Verwaltung: Folgen für die Personalentwicklung‘ .
Die Arbeit muss auch nicht überragend gewesen sein, sie wurde lediglich mit „rite“ bewertet, was in etwa 4 minus bedeutet. Besonders peinlich: In seiner Dissertation hat er an etlichen Stellen inhaltlich oder wörtlich Texte aus anderen Arbeiten übernommen. An der Aberkennung des Titels war er nur knapp vorbei geschrammt.

Zum Ministeramt reicht das allemal – warum auch nicht – eine solche Persönlichkeit ist jedoch anfällig für Einflüsterungen.

Die Äußerungen zur A 20 zeugen davon.

Dabei ist die Chance vertan worden, nach dem Ämterwechsel im Ministerium die bisherige Verkehrspolitik einmal auf den Prüfstand zu stellen. Zum Beispiel: Eine Autobahn zu bauen, die viel zerstört und wenig Nutzen bringt, statt die drängenderen Verkehrsprobleme anzugehen. Es gibt einen großen Investitionsbedarf bei kaputten Straßen (1), Brücken sind nicht mehr für den Schwerlastverkehr geeignet, Radwege fehlen, der Schienenausbau hinkt hinterher, um nur einige Beispiele zu nennen.

Die A 20 wird von vielen Menschen in Frage gestellt. Es wäre eine noble Geste gewesen, sich einmal – als neuer Verkehrsminister – deren Argumente anzuhören.

Nein! Das ist zu viel verlangt – man ist ja schließlich nicht Verkehrsminister aller Niedersachsen.

(1) Kreisstraßen in schlechtem Zustand

Glymate des Jahres: Julia Klöckner

16. April 2018

Julia Klöckner und Glyphosat: Abwarten, abwiegeln, forschen – als ob nicht schon genug gewartet und geforscht worden wäre.

Die neue Bundeslandwirtschaftsministerin im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. 

 

             Foto: Tobias Koch – CDU RPL

Das Interview unter

http://www.sueddeutsche.de/politik/julia-kloeckner-cdu-wir-muessen-glyphosat-ueberfluessig-machen-1.3944856

oder

Klöckner, Julia Glyphosat