Alarmierender Rückgang der Feuchtgebiete weltweit*

2. Oktober 2018

Folgt man dem Bericht der Ramsar-Konvention, gehen weltweit die Feuchtgebiete zurück.  Die Ramsar-Konvention ist eines der ältesten internationalen Naturschutzabkommen. Es wurde 1971 beschlossen und trägt den Namen der Stadt im Iran, wo die Konvention ausgehandelt wurde: Ramsar. Mehr als 170 Länder haben sie ratifiziert und sich verpflichtet, Feuchtgebiete zu schützen, auch Deutschland.

Die nächste Tagung ist vom 21. bis 29. Oktober in Dubai.

Schuld seien etwa der Klimawandel, Umweltverschmutzung und Städtebau in Küstenregionen und Flussmündungen. «Mehr als 25 Prozent der Pflanzen und Tiere in Feuchtgebieten sind in Gefahr, auszusterben», schreiben die Naturschützer.

© Foto: Mats Rosenberg/Ramsar Convention Ein Teil des Naturschutzgebietes Oset-Rynningeviken in Schweden

«Wir müssen diesen Trend dringend gemeinsam umkehren, und damit die Zukunft der Feuchtgebiete und auch unser eigenes Überleben sichern», sagte Martha Rojas Urrego, Generalsekretärin der Konvention.

Die Autoren schätzen den Umfang der Feuchtgebiete weltweit auf 12,1 Millionen Quadratkilometer, eine Fläche fast 34 mal so groß wie Deutschland. Ein Drittel davon befindet sich in Asien, in Europa 12,5 Prozent. Dazu gehören Seen, Sumpfland, Küstenregionen, Lagunen, Mangroven und Korallenriffe.
Direkt oder indirekt lieferten sie praktisch das gesamte Trinkwasser für die Menschheit. 40 Prozent aller Arten lebten oder brüteten dort, und mehr als eine Milliarde Menschen lebe von den Feuchtgebieten. Sie versorgten die Menschen mit Essen und genetischen Ressourcen für Medikamente. Sie verhinderten Überschwemmungen, schützten Küsten, und regulierten das Klima.

Bedroht würden die Gebiete neben der Bebauung auch durch wachsenden Abfluss von Düngemitteln. Der Einsatz sei nach UN-Schätzungen in den vergangenen zehn Jahren zum 25 Prozent gestiegen. Dadurch wachsen in den Feuchtgebieten artfremde Pflanzen so rasant, dass sie anderen Pflanzen und Tieren Sauerstoff nehmen, wie die Autoren schreiben. In anderen Fällen veränderten immer mehr Staudämme den ursprünglichen Wasserhaushalt an Flüssen. 80 Prozent der Abwässer fließen nach dem Bericht zudem ungenügend gefiltert in Feuchtgebiete.

Quelle: dpa

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Abrissbagger vor dem Schweinehochhaus!

28. September 2018

Schweinehochhaus muss schließen!

Deutsches Tierschutzbüro e.V.: Wir waren mit einem Abrissbagger vor dem Schweinehochhaus!

 

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

heute waren wir mit einem Abrissbagger in Maasdorf und haben angeboten, das Schweinehochhaus abzureißen. Wir wollen den Weiterbetrieb der Anlage verhindern. Daher muss die Chance jetzt genutzt werden und das Schweinehochhaus endgültig geschlossen werden. 

Derzeit ist das Schweinehochhaus laut Betreiber leergeräumt, weil das Gebäude umgebaut und „modernisiert“ werden soll. Der Betreiber hat aber bisher noch nie Anstalten gemacht, an den besonders grausamen Zuständen in seiner Anlage etwas zu ändern und wir sind uns sicher, dass es bei einer Wiederinbetriebnahme weitergeht wie bisher.
Weil die Politik, die Ämter und der Betreiber nicht handeln, haben deswegen wir heute vor Ort angeboten und gefordert: Abriss statt Umbau! 

Herzliche Grüße
Jan vom Deutschen Tierschutzbüro e. V.

PS: Auch ein umgebautes Schweinehochhaus ist Tierquälerei. Hilf dabei, das zu unterbinden: http://www.schweinehochhaus-schliessen.de/#helfen

Die ewige Merkel

25. September 2080

In den Ankerzentren von Baden-Württemberg und Bayern herrscht das Chaos. Es sind einfach zu viele, die sich aus den ehemaligen nördlichen Bundesländern wie Rheinland-Pfalz und Hessen nach Süden in die höher gelegenen Länder auf den Weg gemacht haben. Schleswig-Holstein existiert schon lange nicht mehr und auch in Hamburg und Niedersachsen ist Land unter. Dramatische Szenen gab es auch in Köln, als sich die Menschen in die Spitzen des Doms retten wollten. Eine der morschen Stiegen brach zusammen, damit war der Weg nach oben abgeschnitten und auch im zweiten Turm war das Gedränge so groß, dass einige Personen durch die Luken in die Fluten des Rheins stürzten.

Die Lage ist so zugespitzt, dass die bayrische Regierung den Einsatz von Frontex nicht mehr ausschließt.

 

Kölner Dom 2070

Kölner Dom 2075

Von der Zugspitze aus wandte sich die Kanzlerin mit einem Statement an die Bevölkerung:

„Guten Morgen meine Damen und Herren,
ich möchte ihnen gerne einige Worte zu unserer gestrigen Entscheidung über den Ausstieg aus der Kohleverstromung und die Zukunft des Energieversorgers RWE sagen.
Das Ergebnis der letzten Jahre konnte nicht überzeugen. Warum konnte es nicht überzeugen? Wenn ich mich persönlich frage, dann habe ich mich im Zusammenhang mit der lange zurückliegenden Entscheidung zu sehr mit der Funktionalität und den Abläufen in der Chefetage des Energieversorgers beschäftigt, aber wenig an das gedacht, das was die Menschen zu Recht bewegt, wenn sie von einer Verlängerung des Braunkohleabbaus hören und dass das geschehen konnte, das bedauere ich sehr.
Das neue Ergebnis gestern ist – und das ist für mich wichtig – sowohl sachgerecht als auch vermittelbar und es entspricht im Übrigen auch der Fürsorgepflicht für den Energieversorger RWE.
Heute ist der Tag, an dem vor einem Jahr wieder einmal eine Bundestagswahl stattfand. Und wir haben wieder ein schwieriges Wahlergebnis erhalten, das uns alle vor große Herausforderungen gestellt hat. Das hat sich auch in der langen Dauer der Regierungsbildung bemerkbar gemacht. Und um so wichtiger ist es natürlich, dass wir jetzt die Probleme der Menschen lösen.
Einiges davon haben wir gemacht, aber an vielen Stellen haben wir uns in den letzten Monaten zu sehr mit uns selbst beschäftigt. Hier gibt es eine Notwendigkeit der vollen Konzentration auf die Sacharbeit und ich werde alles daransetzen, dass das in der nächsten Zeit auch so passiert.
Gluck Gluck“

Regierungshandeln

24. September 2018

 

 

 

Gegenwart versus Vergangenheit versus Gegenwart

 

 

 

Statement der Bundeskanzlerin Angela Merkel am 24.9.2018 zum Fall Maaßen

„Guten Morgen meine Damen und Herren,
ich möchte ihnen gerne einige Worte zu unserer gestrigen Entscheidung über die berufliche Zukunft von Hans-Georg Maaßen sagen.
Das Ergebnis vom letzten Dienstag konnte nicht überzeugen. Warum konnte es nicht überzeugen? Wenn ich mich persönlich frage, dann habe ich mich im Zusammenhang mit der Entscheidung vom Dienstag zu sehr mit der Funktionalität und den Abläufen im Bundesinnenministerium beschäftigt, aber wenig an das gedacht, das was die Menschen zu Recht bewegt, wenn sie von einer Beförderung hören und dass das geschehen konnte, das bedauere ich sehr.
Das neue Ergebnis gestern ist – und das ist für mich wichtig – sowohl sachgerecht als auch vermittelbar und es entspricht im Übrigen auch der Fürsorgepflicht für den Beamten Hans-Georg Maaßen.
Heute ist der Tag, an dem vor einem Jahr die Bundestagswahl stattfand. Und wir haben ein schwieriges Wahlergebnis erhalten, das uns alle vor große Herausforderungen gestellt hat. Das hat sich auch in der langen Dauer der Regierungsbildung bemerkbar gemacht. Und um so wichtige ist es natürlich, dass wir jetzt die Probleme der Menschen lösen.
Einiges davon haben wir gemacht, aber an vielen Stellen haben wir uns in den letzten Monaten zu sehr mit uns selbst beschäftigt. Hier gibt es eine Notwendigkeit der vollen Konzentration auf die Sacharbeit und ich wird alles daransetzen, dass das in der nächsten Zeit auch so passiert
Herzlichen Dank“

Ab jetzt kann wieder regiert werden. *

*“Wieso wieder?“ , fragen sich die Bürger