Weiden-Sandbiene

27. Februar 2017

Die Auen- oder Weidensandbiene

Die Bienen werden 11 bis 14 Millimeter lang, wobei die Männchen etwas kleiner, als die Weibchen sind. Kopf sowie Brustabschnitt sind mit einer weißgrauen Behaarung versehen. Der Hinterleib ist schwarz gefärbt und besitzt nur eine sehr geringe Behaarung. Die Männchen besitzen säbelförmige Oberkiefer und nicht knotige Fühler. Sie haben im Vergleich mit den Weibchen helle Beine. Bei den hinteren Beinpaaren der Weibchen besitzen die Schenkelringe eine Haarlocke, sie haben am Kopf eine samtartige Behaarung.

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Die Tiere kommen im Frühjahr meist schon Anfang März hervor, wobei die Männchen im Allgemeinen etwas früher schlüpfen als die Weibchen. Sie fliegen emsig auf der Suche nach Weibchen dicht am Boden umher. Die Weibchen graben nach der Paarung einen 25–60 Zentimeter tiefen Gang in den Boden. An geeigneten Stellen bilden die Tiere Kolonien mit bis zu mehrere Tausend Individuen in denen allerdings jedes Weibchen ihr eigenes Nest gräbt. Pro Quadratmeter findet man dann etwa 50 dieser separaten Nester. Die Nester bestehen aus einem Gang der sich am Ende in Nebengänge verzweigt, an deren Ende nach und nach bis zu 10 Brutzellen angelegt werden. Über dem Eingang wird ein etwa fünf Zentimeter hoher Haufen aus Sand aufgehäuft.

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Ihren Namen verdanken die Weidensandbienen ihrer Spezialisierung auf den Pollen und Nektar von Weiden, den sie  für ihre Brut sammeln. Man zählt sie zu den Beinsammlern, weil sie den Pollen mit verzweigten Haaren an ihren Hinterbeinen transportieren. Bei jedem Verlassen des Nestes wird der Eingang mit Sand zugeschüttet. Ein Klumpen aus Pollen, vermischt mit Nektar, wird in die Brutkammer eingetragen und ein Ei darauf gelegt. Die Zelle wird anschließend mit Sand verschlossen und der Bau einer weiteren Zelle beginnt. Im April oder Mai wird das Nest endgültig vollendet und das Weibchen stirbt. Die Larven ernähren sich von dem Gemisch und sind bereits am Ende des Frühjahrs ausgewachsen und spinnen in der Brutzelle einen Kokon. Darin verharren sie regungslos, bis sie sich im Hochsommer verpuppen. Sie überwintern in ihren Zellen und schlüpfen erst im nächsten Frühjahr.

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Werden nun im ausgehenden Winter die Hecken geschnitten, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Weidentriebe stehen bleiben. Nur durch die im zeitigen Frühjahr für alle sichtbaren Weidenkätzchen kann die Biene überleben. Dabei ist es nicht nur die Weiden-Sandbiene, auch andere frühschlüpfende Wildbienenarten sind auf die Weiden als erste Nahrungsspender angewiesen. Ist die Blüte vorbei, können die Weiden immer noch geschnitten werden  –  aber warum nicht einfach einmal stehen lassen?

Die Wildbienen sind begeistert.

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Weidenfrevel: Hier haben die Bienenpopulationen keine Chance.

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Die Bilder zeigen den Rückschnitt der für die Weiden-Sandbienen so wichtigen Weidentriebe.

Leider passiert so etwas in jedem Jahr – selbst bei den sogenannten selbsternannten Heckenexpertinnen und -experten.

Quellen: Wikipedia, Weser Kurier, 27.2.17, Basis für Brummer – Umweltschützer und Profis vom Landesamt machen sich für Wildbienen stark.

 

Tierwohl & gesunde Ernährung – EDEKA issso dabei

23. Februar 2017

Schon auf dem Cover hat Der Spiegel* „Gewissensbissen“, wenn es um die Ernährung der Deutschen geht und stellt in seinem Beitrag fest, dass sich allzu viel Fleischkonsum negativ auf die Gesundheit auswirkt. Auch das Wohlbefinden der Tiere wird in dem Beitrag diskutiert.

Und wie jedes Jahr nach der Festtags-Völlerei überbieten sich die verschiedenen Gazetten mit Diätvorschlägen, deren Wirksamkeit dann wiederum dazu führt, dass mit der darauf folgenden Völlerei . . . . . . . . und so weiter.

Diesem Trend kann sich natürlich auch nicht der Lebensmittelgigant EDEKA verschließen. In der 8. Woche wurde die Kampagne #ISS SO WIE DER, DER DU SEIN WILLST gestartet mit dem Hinweis JETZT ALLES UM BEWUSSTE ERNÄHRUNG, BEWEGUNG IM ALLTAG UND VIELES MEHR ENTDECKEN AUF EDEKA.DE/ISSSO .

Nach Tierwohl jetzt also das Menschwohl.

Interessant sind in diesem Zusammenhang die Angebote der Woche.

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Es liegt die Vermutung nahe, dass das „Schweinehochhaus“ in Brandenburg geräumt ist und EDEKA mit dem Fleisch überschwemmt wurde. Anders ist nicht zu erklären, dass bei Schweinefleisch die Kilo-Preise für Mett, Braten und Schweinehälften unter 3.00 Euro liegen, Schweinehälften sogar für 2,49 Euro/Kilo zu haben sind.

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„Scheint“ nun leer zu sein

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Irrtum, die Schweine sind noch da.

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Na denn! Guten Appetit!

*Der Spiegel, 18.2.2017

 

 

Neuer Liniendienst für den Jade-Weser-Port

20. Februar 2017

Wie NDR1 Niedersachsen berichtete, wird ein neuer Liniendienst den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven anlaufen.

Gute Nachrichten für den Jade-Weser-Port

Ab Mai wird der Liniendienst der französischen Reederei CMA CGM nach Asien  Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen in seinen Fahrplan aufnehmen. Das bestätigte das niedersächsische Wirtschaftsministerium dem Sender. Das Container Terminal wird dann von insgesamt acht Reedereien angesteuert.

jadeweserport1108_v-zweispaltigFoto: Archiv Jade-Weser-Port

Mehr Möglichkeiten für Speditionen

Für die Speditionen wird dadurch auch das Angebot für das Verladen von Fracht größer. Denn zu CMA CGM gehören in der sogenannten Ocean Alliance auch noch die Reedereien COSCO aus China, Evergreen aus Taiwan und OOCL aus Hongkong. Neben der dänischen Reederei Maersk und MSC aus der Schweiz, die bisher mit ihren Schiffen Wilhelmshaven anlaufen, kommt somit mehr Vielfalt an die Kaje und der Kreis der potenziellen Kunden erweitert sich beträchtlich.

Verbindung mit chinesischen Häfen

Die neue Container-Linie der Franzosen soll die wichtigsten chinesischen Häfen mit den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland und Polen verbinden. Wilhelmshaven ist neben Rotterdam einer der Häfen, die der Liniendienst in Nordeuropa ansteuern wird.

Sandkastenstreitereien

19. Februar 2017

Sie sitzen im Sandkasten und bewerfen sich mit Sand. Vorher hatten sie sich um die Förmchen gestritten, gemeinsames Kuchenbacken wollte und sollte nicht gelingen.

Als das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig vergangene Woche das Urteil zur Elbvertiefung verkündet hatte, war die Streiterei sofort losgegangen. Enttäuscht von dem Urteil, das den Beginn der Elbvertiefung erst einmal gestoppt hatte, legte der Geschäftsführer der Handelskammer Hamburg, Hans-Jörg Schmidt-Trenz, sofort los. Er betonte die Notwendigkeit der Fahrrinnenanpassung für den Hamburger Hafen und kritisierte im selben Atemzug die schlechten Hinterlandanbindungen des Tiefwasserhafens Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven.
Als hätte der niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister, Olaf Lies, nur darauf gewartet, polterte der zurück, dass die Hinterlandanbindungen des Jade-Weser-Port gut seien und dass die ständigen Fahrrinnenanpassungen zukunftsweisende Entscheidungen für den Hafenstandort Deutschland eher verhindern würden.

Wie im Sandkasten. Über ihrem Streit vergessen die beiden Herren, dass die Gefahren für alle norddeutschen Seehäfen im Grunde wo anders lauern. Einmal sind das die belgischen und niederländischen Häfen, die jetzt schon den deutschen Seehäfen den Rang ablaufen und zum zweiten werden es zukünftig die Mittelmeerhäfen sein. Nach der Erweiterung des Suezkanals und dem verstärkten Ausbau der Häfen in Genua, La Spezia, Triest und Koper werden sich viele Reeder überlegen, ob es sich überhaupt lohnt, durch das Mittelmeer und um ganz Westeuropa herum zu fahren, nur um die Nordseehäfen in Deutschland zu erreichen. Verstärkt wird dieses Umdenken zusätzlich durch optimale Eisenbahnverbindungen durch die Alpen in der Schweiz und Österreich.

Etliche Industriebetriebe im Süden Deutschlands nehmen diese Option heute schon war und es werden mit Sicherheit immer mehr. Es ist die Zeitersparnis, die sich unter dem Strich auch positiv auf die Bilanz auswirkt.

Fraglich ist allerdings, ob das bei den verbohrten norddeutschen Hafenhanseln bedacht wird. Der Schaden für alle Häfen wird groß werden, wenn nicht endlich ein gemeinsames Hafenkonzept auf den Weg gebracht wird.

Pkw-Maut: Wieder eine Bauchlandung

17. Februar 2017

Die Pkw-Maut ist nicht mit EU-Recht vereinbar.

Zu dieser Einschätzung sind jetzt die Juristen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages gekommen. Sie beziehen sich dabei ausdrücklich auf das von der Bundesregierung erst kürzlich überarbeitete Gesetz zur Einführung einer Pkw-Maut.

Kern des Problems ist nach Ansicht des politisch neutralen und unabhängigen Dienstes, dass zwar alle Autobahn-Nutzer die Maut entrichten müssen. Allerdings plant die Bundesregierung, im Gegenzug ausschließlich die Halter von in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen über eine niedrigere Kfz-Steuer zu entlasten.

Vor diesem Hintergrund kommt das Gremium zu dem Schluss, „dass die Wirkung des Steuerentlastungsbetrags zugunsten von im Inland Kfz-Steuerpflichtigen eine mittelbare Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit zulasten der nicht in Deutschland Kfz-steuerpflichtigen Fahrzeughalter und Nutzer der deutschen Bundesfernstraßen aus anderen Mitgliedstaaten bewirkt, die sich nicht auf unionsrechtlich anerkannte Rechtfertigungsgründe stützen lässt.“
Das ist „Juristendeutsch“, übersetzt heißt das: Die Pkw-Maut benachteiligt alle anderen EU-Bürger.

Dabei hatte sich Verkehrsminister Alexander Dobrindt noch für den mit der EU gefundenen Kompromiss feiern lassen.

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Der Gesetzentwurf befindet sich jetzt im parlamentarischen Verfahren; man darf gespannt sein, ob er jemals als Gesetz verabschiedet wird. Schon seit langem haben sich die westlichen grenznahen Bundesländer gegen das Gesetz ausgesprochen, da sie wirtschaftliche Einbußen erwarten, wenn der grenzüberschreitende Verkehr durch die Maut verteuert wird. Außerdem haben die Niederlande und Österreich Klagen gegen das Gesetz angedroht, sollte es jemals zustande kommen.

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Die Maut ist im Eimer

 

 

 

Bundesverwaltungsgericht in Österreich verbietet Bau einer dritten Piste am Flughafen Wien aus Klimagründen

13. Februar 2017

Die dritte Start- und Landebahn für den Flughafen Wien-Schwechat darf nicht gebaut werden.*

Das entschied gestern Abend das Bundesverwaltungsgericht in Österreich. Die Entscheidung kam nicht nur für viele überraschend, sondern auch die Begründung ist erstaunlich. Denn das Gericht argumentiert mit den absehbaren Klimafolgen des Baus einer weiteren Start- und Landebahn.

Der zuständige Senat, bestehend aus drei Richtern, hat nach detaillierter Prüfung und Abwägung der öffentlichen Interessen entschieden, dass das öffentliche Interesse am Schutz vor den negativen Folgen des Klimawandels, insbesondere durch die hohe CO2-Belastung, höher zu bewerten ist als die positiven öffentlichen (standort- und arbeitsmarktpolitischen) Interessen an der Verwirklichung des Vorhabens samt zusätzlichem Bedarf.

Durch den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat und dem damit erhöhten Flugverkehr würden die Treibhausgasemissionen Österreichs deutlich ansteigen.

Spannend ist auch der klare Bezug auf internationale Verpflichtungen:

Mitberücksichtigt wurden bei dieser Entscheidung, dass die Grundrechte-Charta der Europäischen Union, die österreichische Bundesverfassung und die niederösterreichische Landesverfassung dem Umweltschutz und insbesondere dem Klimaschutz einen hohen Stellenwert einräumen und Österreich sich international und national zur Reduktion der Treibhausgasemissionen verpflichtet sowie im Rahmen des Klimaschutzgesetzes sektorale Emissionshöchstmengen bis 2020 festgelegt hat.

Die Möglichkeiten des Flughafens, den CO2-Ausstoß durch eigene Maßnahmen zu verringern (wie etwa die Installation von Solar- bzw. Photovoltaik-Anlagen oder etwa die Umstellung der Wagenflotte auf Elektro-Autos) waren nicht ausreichend.

*Autorin: Lili Fuhr, Greenhouse Infopool Berlin

 

Olaf Lies und die tote Katze

12. Februar 2017

Noch immer ist die Frage offen: War es der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies, der in der vergangenen Woche die kleine Schnucki (mistkaeferterror berichtete*) totgefahren hatte. Unser Informant konnte dazu noch nichts Neues mitteilen.

In dem Ort gehen die Meinungen inzwischen auseinander. Es gibt zwei Lager. Während die einen glauben, den Minister erkannt zu haben, setzt  sich immer mehr die Meinung des zweiten Lagers durch, die mutmaßen, der Raser hätte kein ministrables Auto gefahren und auch nicht ausgesehen wie Olaf Lies. Außerdem müsse man ja auch bedenken, dass nicht nur Olaf Lies so aussähe wie Olaf Lies. Bei der Geschwindigkeit hätte man das ja auch so schnell nicht feststellen können. Und selbst wenn es wirklich Olaf Lies gewesen wäre, sollte man doch gefälligst bedenken, dass zwischen zwei Terminen nicht allzu viel Zeit bleibt, um von A nach B zu kommen. Und . . . . . . so ein Gewese um eine tote Katze hätten sie ja noch nie erlebt.

Mittlerweile tritt auch noch eine dritte Gruppe auf. Deren Mitglieder behaupten, dass die tote Katze, eben Schnucki, schon neben der Straße gelegen hätte, lange bevor Olaf Lies oder wer auch immer durch den Ort gerast sei. Seit langem habe man ja auch schon gefordert, dass an dieser Stelle ein Blitzer aufgestellt werden sollte. Dann wüsste man jetzt genauer, ob Olaf Lies die Katze totgefahren hätte oder wer auch immer.

Ungeachtet der Diskussion im Ort wissen wir von unserem Informanten, dass es den Kindern immer noch schlecht geht. Schnucki fehlt ihnen sehr. Auch das Versprechen, ihnen eine neue Katze zu besorgen, konnte sie nicht trösten: Schnucki ist (war) eben Schnucki.

Und jetzt ist Schnucki tot.

Damit die Leserinnen und Leser sich ein Bild von Schnucki machen können, haben die Eltern unserem Informanten einige Fotos mitgegeben, die die kleine Schnucki lebend zeigen. Bei der Übergabe waren Mutter und Vater den Tränen nahe.

100_1566Der Lieblingsplatz von Schnucki

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Gern spielte Schnucki dort mit dem Wollknäuel

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Auch ihren Napf wollte Schnucki auf dem Sessel in der warmen Stube haben

Die weitere Entwicklung von „Olaf Lies und die tote Katze“ bei mistkaeferterror

*Siehe auch 11.2.2017  „Hat Olaf Lies die Katze Schnucki überfahren ?“

Astrid’s Schlinge

11. Februar 2017

Astrid Vockert, die Kampfdrohne der Pro-A 20-Initiative, ist ein wenig aus der Öffentlichkeit verschwunden. Sie hat sich rar gemacht, nachdem sie vor einiger Zeit erklärt hatte, bei der kommenden Landtagswahl 2018 nicht mehr antreten zu wollen. Manchmal sieht man sie noch auf Bildern als „kleines Gelbes“ zwischen großen Männern.

Wie angekündigt will sie nach ihrem politischen Leben nur noch für sich und ihren Mann da sein. Ihr Baby, die sogenannte Küstenautobahn, meint sie, „in trockenen Tüchern“ zu haben. Zeit genug also für andere Abenteuer. Die Frage ist, ob ihr Mann das über einen längeren Zeitraum aushalten wird, aber, das würde sie uns entgegnen, sollten wir mal ihre Sorge sein lassen.

Während ihrer politischen Karriere hat sich die umtriebige Person ein vermeintlich großes Denkmal gesetzt: Die Loxstedter Schlinge.
Dieser Ort im Norden Niedersachsens ist jetzt schon stark von dem Güterverkehr aus den Seehäfen Bremerhaven und Cuxhaven betroffen. Im Westen die Autobahn A 27, im Osten dicht neben den Häusern die Nord-Süd-Trasse der Deutschen Bahn und zukünftig soll noch, ausgehend von der A 27, die geplante Autobahn A 20 den Ort umklammern. Gleich einer Schlinge wird sie sich um Loxstedt legen mit all den Nachteilen, die nun einmal mit dem Straßenverkehr verbunden sind.

Die vor einigen Jahren erhobene Forderung nach einer Verlegung der Trasse um einige Kilometer in den Norden wurde von Frau Vockert vehement bekämpft. Ihr Sprachrohr NordseeZeitung hatte sie dabei an ihrer Seite. Ihre sicher vorhandenen politischen Kanäle ausnutzend, war es ihr außerdem gelungen, dass sich die Planer des Projekts der Nordvariante zwar annahmen, es aber von vorneherein feststand, wie das Ergebnis aussehen würde. Schließlich wohnt Frau Vockert da, wo böswillige Bürger diese Variante hin haben wollten!

Die Schlinge um Loxstedt bleibt!

Deshalb ist die Forderung berechtigt, das Autobahnteilstück der A 20, ausgehend von dem Kreuz mit der A 27 um Loxstedt herum bis in den Bereich der Gemeinde Beverstedt fürderhin als „Astrid’s Schlinge“ zu bezeichnen und dies auch kartographisch zu dokumentieren.

Im Rathaus der Gemeinde Loxstedt wird dann im Beisein der verschiedenen Honoratioren Frau Astrid Vockert die „Goldene Schlinge“ überreicht werden, verbunden mit einem Gedenkstein auf dem Marktplatz.

Da könnten dann wenigstens die Loxstedter Hunde zum Ausdruck bringen, was sie von der A 20 halten.

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Grafik: PeSch