Ein Manager mit Weitblick

Holger Banik ist in Bremen geboren. Er hat in Gießen und Marburg Betriebswirtschaftslehre studiert.

Von 1996 – 2007 hat Banik in verschiedenen Positionen der Deutschen Bahn im Bereich Güterverkehr gearbeitet. Seit 2007 ist Holger Banik für bremenports tätig. Seit 2011 ist er, gemeinsam mit Robert Howe, Geschäftsführer der bremenports GmbH Co.KG.

Zum 1. Januar 2014 wird er sowohl Geschäftsführer von Niedersachsen Ports als auch von der Jade-Weser-Port-Realisierungsgesellschaft.

Obwohl er bei bremenports einen Vertrag bis 2019 hatte, wird er die neue Herausforderung annehmen. „Und dennoch hat es mich gereizt, im Alter von 45 Jahren eine neue Aufgabe zu übernehmen – eigentlich ganz einfach. Als die Idee entwickelt wurde, ich könnte den Jade-Weser-Port und die anderen niedersächsischen Häfen als Geschäftsführer von zwei Gesellschaften und vielen Häfen übernehmen, ist daraus ein interessantes Konzept entstanden. Das reizt mich.“*

Im weiteren Verlauf des Interviews beschreibt Banik, dass vor allem die Infrastruktur der Häfen in seinen Aufgabenbereich fällt und da ist er mit seiner Vita sicher einer der Besten, dem diese Aufgabe zuzutrauen ist. Hat er doch während seiner vorherigen Tätigkeiten stets dafür gesorgt, dass der Güterverkehr auf die Schiene gehört. So hat er bei bremenports vor allem den Ausbau der Hafenbahn befördert und auch in seiner neuen Tätigkeit will er den Schwerpunkt auf die Schiene legen.

„Seit vielen Jahren fordern die norddeutschen Bundesländer gebetsmühlenartig einen konsequenten Ausbau der Hinterlandanbindung ihrer Sehäfen. Das gilt aus der Sicht der Partnerhäfen Bremen/Bremerhaven und Wilhelmshaven vor allem für Investitionen in die Schiene – ein umweltfreundlicher Verkehrsträger, der sein Potential in Zukunft noch deutlich besser ausschöpfen muss.“*

Im gesamten Interview werden keine Straßenverbindungen gefordert oder auch nur erwähnt; im Gegenteil: „Die Infrastruktur aus Hafen, Hafenhinterland und Logistik-Zone ist nahezu hervorragend“*, so Banik.

Diese Worte kommen nicht von einem Zugereisten aus dem bayerischen Voralpenland, der in Ekstase gerät, wenn er ein Wasser größer als der Wildbach am Dorfrand erblickt und einen Hafen mit mehr Containern als sein Kaff Häuser hat.

Diese Worte sind wohlgewählt, haben einen Erfahrungshintergrund und sind gleichzeitig Vision.

So wie Holger Banik sich ablichten lässt*, auf Gleisen stehend, im Hintergrund Signaltechnik, Güterwagen, kann man ihm nur Glück wünschen. Hoffentlich widersteht er den Einflüsterungen der ihn zuhauf umgebenden Beton- und Asphaltköppe aus Politik und Wirtschaft, die sich, wie allgemein bekannt, von Argumenten nicht überzeugen lassen. (MD)

*Weser Kurier, 20.12.2013

Haftstrafen für Öko-Sünder

Große Wirtschaftsunternehmen wie Shell oder Gazprom gefährden die Zukunft der Erde. Der Energiehunger der Industriestaaten zerstört viele Ökosysteme weltweit, wie zum Beispiel durch die Ölförderung um Alberta in Kanada.                                                           

An anderen Orten werden Urwälder durch Brandrodung vernichtet. Sie müssen Plantagen weichen, weil wir hier in Deutschland Lebensmittel für Sprit und Strom verbrauchen.

Umweltschützer fordern deshalb Haftstrafen für Öko-Sünder.

Sie fordern, dass der Ökozid als Straftat geahndet werden kann. Diese Forderung kann jeder durch seine Unterschrift unterstützen. Nachzulesen unter http//www.endecocide.eu/

 

 

„Marode Brücken

Tempolimit für Lkw auf A 1

Lübeck. Kaum ist die Rader Hochbrücke wieder frei befahrbar, gibt es neue Beschränkungen für den Schwerlastverkehr auf der A 1. Bei Bad Schwartau gelten von sofort an für Lastwagen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 auf 60 Kilometer pro Stunde sowie ein Überholverbot. Eine Überprüfung habe ergeben, dass aufgrund der hohen Belastung durch den Schwerlastverkehr die Strapazierfähigkeit von drei kleineren Brücken eingeschränkt sei, sagte der Leiter der Lübecker Niederlassung des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr, Jens Sommerburg.“ *

Verantwortlich für die Schäden an Straßen und Brücken im gesamten Bundesgebiet ist der Schwerlastverkehr.

So müssen bis zu 60 0000 Pkw über eine Straße oder Brücke fahren, um den Schaden von nur einem 40-Tonner Lkw zu verursachen. Ist die Gewichtsklasse höher, kommt man auf bis zu 100 000 Pkw pro einem Lkw.

Diese Zahlen sind Ergebnisse wissenschaftliche Forschungen, sie werden vom Bundesverkehrsministerium bestätigt, aber unter Verschluss gehalten.

Dabei wäre es so einfach, damit die Forderungen nach Sanierung vor Neubau  und Güter auf die Schiene zu untermauern.

Dem entgegen steht jedoch eine mächtige Polit-, Beton- und Asphalt-Mafia, die weitere sinnlose Neubauten von Autobahnen fordert und willfährige, weil von ihnen bezahlte, Wirtschaftsinstitute findet, die diese Forderungen mit überzogenen Daten und Gutachten befördern.

Vielfach sitzen Vertreter dieser Mafia auch noch in den Aufsichtsräten dieser Wirtschaftsinstitute.

Ziehen sich Mitglieder der Politmafia dann einmal aus dem politischen Geschäft zurück, finden sie ein gemachtes Nest bei Beton und Asphalt.

Beispiele dafür gibt es genug! (MS)

* Weser Kurier, 20.12.2013

mistkaeferterror meint: Auf den norddeutschen Raum kommen harte Zeiten zu, sitzen doch mit Ferlemann und Beckmeyer jetzt zwei der oben genannten Spezies an den Hebeln der Macht. Bürger wehrt euch! Die Vergangenheit hat allerdings gezeigt, dass diese Typen Argumenten gegenüber nicht aufgeschlossen sind.

Wasser ist zum Waschen da . . . .

. . . . die Zeit dafür fehlt aber dann oft.

So ging es einem Schüler in Baden-Württemberg. Nach der Sportstunde hatte er gerade noch fünf Minuten Zeit, um den Mathematikunterricht im anderen Gebäudetrakt zu erreichen. Da er jedoch seine Tischnachbarn nicht mit penetrantem Körpergeruch nerven wollte, dieselte er sich so intensiv mit Deo ein, dass die Rauchmelder ausgelöst wurden. Minuten später waren Feuerwehr und Polizei zur Stelle, konnten aber nach Klärung des Sachverhalts wieder abziehen.

Die Angelegenheit hätte auch anders ausgehen können, was ein Versuch von mistkaeferterror bestätigte: Viele Deos enthalten Alkohol. Das ist auf dem Etikett zusätzlich mit dem Warnhinweis entzündlich vermerkt. Wird nun dieses Deo in der Nähe von brennenden Kerzen oder Zigaretten versprüht, kann es zu Stichflammen und kleinen Explosionen kommen.

Es war also gut, dass die Feuerwehr so schnell da war. Wer nun aber die Kosten für diesen Einsatz trägt, war bei Redaktionsschluss noch nicht klar.

Diese kleine Meldung hat die Redaktion veranlasst, sich einmal mit den Inhalten der Deo-Fläschchen zu befassen. Vielleicht sollte das jede/r tun, bevor sie/er sich das Zeug auf den Körper sprüht.

Da steht zum Beispiel: Silikonfrei, es gibt also Deos mit Silikon – ohne Aluminiumverbindungen, etliche Deos enthalten Aluminiumsalze – ohne Alkohol, das Thema hatten wir schon – ohne tierische Inhaltsstoffe, es gibt im Umkehrschluss Deos mit diesen Stoffen . . . . .

Es gibt auch Deos ohne Ohne. Dann sieht die Inhaltsangabe folgendermaßen aus.

Ingredients: Aqua – Aluminium Chlorohydrate – Glycerin – Vitis Vinifera Seed Oil – Laminara Groenlandica Extract – Butylene Glykol – Hexyl Cinnamal – Triethyl Citrate – Sodium Citrate. (MS)

mistkaeferterror meint: Wasser und Seife wirken Wunder