Immer weniger fruchtbare und gesunde Böden

30. Dezember 2018

Weltweit gehen jährlich 10 Millionen Hektar Ackerfläche verloren

Der Bodenschutz ist längst nicht am Ziel: Weltweit gehen jährlich etwa 10 Millionen Hektar Ackerfläche verloren – eine Fläche von rund 14 Millionen Fußballfeldern. Ein Viertel der globalen Bodenfläche enthält heute schon deutlich weniger Humus und Nährstoffe als vor 25 Jahren oder lässt sich gar nicht mehr als Ackerland nutzen. Wesentliche Ursachen sind die Landgewinnung durch Abholzung, Brandrodung, Umbruch und eine intensive, nicht standortangepasste Landwirtschaft. Fruchtbare und gesunde Böden sind die Voraussetzung für unsere Nahrungsmittelversorgung.

Böden bilden die Grundlage für unsere Ernährung, sind Lebensraum für Bodenlebewesen, filtern Schadstoffe, schützen das Grundwasser und dienen als Siedlungsfläche.

Über 90 Prozent unserer Nahrungsmittel werden auf Böden erzeugt.

Ein Hektar fruchtbarer und unversiegelter Boden ernährt – je nach Region – etwa zwei Menschen mit Milch und Fleischprodukten oder ist Grundlage einer Jahresration Brot für mehr als 120 Personen.

In Deutschland werden immer noch mehr als 70 Hektar Fläche pro Tag in Siedlungs- und Verkehrsfläche umgewandelt. Etwa die Hälfte dieser Fläche wird versiegelt, das heißt, sie ist mit Straßen, Wegen, Parkplätzen oder Gebäuden überbaut, asphaltiert, betoniert, gepflastert oder verdichtet. Diese Siedlungs- und Verkehrsflächen sind für den Anbau von land- und forstwirtschaftlichen Produkten verloren.

Deutschland nutzt Böden in anderen Teilen der Welt.

Als Importeur von Futtermitteln (z. B. Soja) und Rohstoffen für erneuerbare Energien (z. B. Palmöl) ist unser Handeln gefragt. Auch für die nachhaltige Nutzung der Böden in anderen Ländern, aus denen wir Konsumgüter exportieren, stehen wir in der Verantwortung.

Quelle: Umweltbundesamt

 

Amerika unter Trump

26. Dezember 2018

Frage an Noam Chomsky*: Wie schlimm ist ein Donald Trump im Weißen Haus?

ChomskySehr schlimm. Als Trumps zweites Amtsjahr begann, aktualisierte das Bulletin of the Atomic Scientists ihre Weltuntergangsuhr. Es ist nun zwei Minuten vor zwölf, was vor allem mit der weltweiten atomaren Bewaffnung sowie dem Klimawandel zu tun hat.  . . . . . .  Die Gefahr eines Weltkrieges, der uns alle auslöscht, hat einfach extrem zugenommen. In Sachen Klimawandel ist Trump ein absolutes Desaster, zusammen mit der gesamten Führung der Republikaner. Jeder republikanische Kandidat, der an den Vorwahlen teilnahm, leugnete den Klimawandel oder war der Meinung, dass man dagegen nichts tun solle.

*Noam Chomsky, geboren 1928, ist Professor Emeritus für Sprachwissenschaft und Philosophie am MIT. Er ist einer der weltweit bekanntesten linken Intellektuellen und seit jeher ein prominenter Kritiker der amerikanischen Politik wie auch des globalen Kapitalismus. Dieser und die nachfolgenden Texte sind entnommen aus „Noam Chomsky – Kampf oder Untergang – Warum wir gegen die Herren der Menschheit aufstehen müssen, Westend Verlag GmbH, Frankfurt/Main 2018″

Weihnachten 2018

24. Dezember 2018

Von mistkaeferterror: Ein Geschenk an Alle, die heute den Schnee vermissen.


 

Da, wo Jesus von Nazareth nachweislich geboren wurde, kennen die Menschen den Schnee nur von Bildern.

Besser, als einmal im Jahr betulich drei Tage lang seinen Geburtstag zu feiern, wäre, während der übrigen Tage des Jahres öfter mal an seine Lehren zu denken und danach zu handeln, zumindest es versuchen.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten

 

Aus Rom, © bereitgestellt von AFP – 24.12.2018 – 23.00Uhr:

Papst kritisiert in Christmette menschliche Gier und Konsum

Papst Franziskus hat bei der traditionellen Christmette an Heiligabend die menschliche Gier nach Konsum kritisiert und zur Besinnung auf die Spiritualität sowie zum Teilen mit den Armen aufgerufen.
„Der Mensch ist gierig und fresssüchtig geworden“, sagte der argentinische Pontifex am Montag im Petersdom in Rom. Für viele sei „das Anhäufen von Dingen“ zum Lebensinhalt. „Wir müssen den Gipfel des Egoismus überschreiten.“
„Eine unersättliche Gier durchzieht die menschliche Geschichte, bis zu den Paradoxa von heute: Während einige sich Festmahlen hingeben, haben viele andere kein Brot zum leben“, fuhr Papst Franziskus fort. „Man darf nicht in die Schluchten des mondänen Lebens und des Konsumismus abrutschen“, forderte er.

Mittlerweile nu(h)r dumm

22. Dezember 2018

Es ist im Kopf (meinem) drin. Es muss rausgeschrieben werden!

Dieter Nuhr hat bei seinem großen Jahresrückblick in der ARD letzten Donnerstag für Aufregung gesorgt. Bei „Nuhr2018 – Der Jahresrückblick“ wollte er das Jahr auf humorvolle Weise Revue passieren lassen. Dabei hat sich der Komiker bei einem Witz etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt.
Mit der Aussage, „dass die Italiener nicht gut sind im Brücken bauen, hat man im August in Genua gesehen“, machte er sich über die Katastrophe in Genua lustig. Das Publikum lachte.

Doch im Netz kam sein Spruch nicht gut an: „Da sind Leute ums Leben gekommen wie schäbig ist das denn?“

Das war jedoch nicht alles an Peinlichkeiten. „Hambi muss bleiben“ war ihm sehr wichtig. So wichtig, dass er zwei Mal darauf einging. Aber nicht die Problematik der Braunkohle-Verstromung wurde thematisiert,  auch nicht die mehrere Tausend zählenden Teilnehmer an den Demonstrationen, sondern der „Bewurf  von zwei Polizisten mit Scheiße“ hatten es ihm angetan.

Klimawandel egal. Dem Komiker gefiel das  Wetter im Jahr 2018. Und damit das so bleibt, will er des nachts „mit Vollgas im ersten Gang um den Block fahren“.

Man muss sich das nicht antun, nur der Ordnung halber als Dokumentation der Zugriff auf die Sendung:

https://www.daserste.de/unterhaltung/comedy-satire/satire-gipfel/videos/nuhr-2018-der-jahresrueckblick-video-102.html

maschus

 

Au weia – jetzt wird der Feudel geschwungen

21. Dezember 2018

Wie mistkaeferterror aus sicherer Quelle erfahren hat, will der amerikanische Präsident Donald Trump die Heimat seiner Vorfahren besuchen.

Wie allgemein bekannt, stammen diese aus Deutschland. Da geht nicht nur in Berliner Regierungskreisen die Muffe, sondern auch die bei den Einwohnern in Kallstadt, einem Kaff im südlichen Rheinland-Pfalz. Kallstadt an der Weinstraße ist nämlich der Ort, von dem aus die Vorfahren von Donald Trump ausgewandert waren.

Wann das und warum das war, können Interessierte im Netz nachschauen. Da steht dann auch, dass die Trumps nach einer gewissen Zeit in den USA wieder nach Deutschland zurück wollten, dies jedoch von den Behörden damals – wohl in weiser Voraussicht – nicht gestattet wurde.

So konnten die Trumps letztendlich in Amerika ihr Glück machen, auf welche Weise auch immer reich werden, und jetzt ist sogar ein Präsident aus dieser Familie hervorgegangen.

In Kallstadt an der Weinstraße freut man sich schon heute auf den reichen Onkel aus Amerika. 

Wie zu erfahren war, sind im Ort selbst und in der näheren Umgebung alle Putzmittel ausverkauft. Auch Silvesterböller und Kamelle sind kaum noch zu bekommen. In Anlehnung an die Moselweine wird schon jetzt ein Etikett Trump’scher Nacktarsch auf die Weinflaschen gepappt.