Bayern geht voran!

Das Volksbegehren Artenvielfalt unter dem Motto „Rettet die Bienen“ soll zum Gesetz werden.

Die bayrische Landesregierung will den Gesetzesentwurf des Volksbegehrens 1 zu 1 übernehmen. Es wird mehr Schutz für Bienen geben. So hat es Ministerpräsident Markus Söder verkündet.

Bayern übernimmt damit eine Vorreiterrolle beim Insektenschutz.

Jetzt muss auch die Bundesregierung endlich konkrete Maßnahmen ergreifen, die unsere Insekten schützen.

Mit einer Rekordbeteiligung von 1,75 Millionen hatte die bayrische Bevölkerung Söder und seine Landesregierung unter Zugzwang gesetzt. Das Volksbegehren sieht eine deutliche Reduzierung von Pestiziden in Bayern vor. Es sollen mehr Blühwiesen entstehen und der Ausbau der ökologischen Landwirtschaft gesetzlich verordnet werden.

Öffentlicher Druck wirkt!

Bayern legt vor beim Insektenschutz, die Bundesregierung muss jetzt nachziehen. Wir müssen den verantwortlichen Bundesministerinnen zeigen, dass der Ruf nach mehr Schutz für Insekten in ganz Deutschland immer lauter wird. Von Schleswig-Holstein bis nach Baden-Württemberg, von Nordrhein-Westfalen bis nach Sachsen-Anhalt. Wir sind Viele und werden jeden Tag mehr. Gemeinsam setzen wir durch, dass es auch auf Bundesebene endlich mehr Schutz für Bienen, Schmetterlinge und Co. geben muss. Diese starke Forderung aus allen Ecken des Landes kann die Politik nicht überhören.

Damit die Bundesregierung dem guten Beispiel aus Bayern folgt, muss der Druck weiter erhöht werden. Es ist entscheidend für den Erfolg der Forderungen und damit für das Überleben der Insekten, dass sich immer mehr Menschen dem Protest anschließen.

Über 40.000 Menschen haben sich bereits an der Protest-Aktion „Lass brummen! Eine Zukunft für Insekten“ beteiligt.

Der BUND fordert:

• Auf zehn Prozent der Agrarflächen Lebensräume für Insekten schaffen.

• Bis Ende 2019 im Bundesnaturschutzgesetz ein Pestizidverbot in Schutzgebieten verankern.

• Umweltauswirkungen wie die Gefährlichkeit für Insekten sollen bei der Zulassung von Pestiziden künftig stärker berücksichtigt werden.

• Einen schrittweisen Glyphosat-Ausstieg bis 2021 umsetzen.

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