Mehr Güter kommen auf die Schiene

6. April 2017

Es kommt Bewegung in den Güterverkehr – wobei Güterverkehr ohne Bewegung ja eigentlich schon absurd ist.
Gemeint ist hier die Bewegung des Warenverkehrs von der Straße auf die Schiene.
Zwei Meldungen aus der vergangenen Woche lassen Hoffnung aufkeimen, dass endlich ein Umdenken einsetzt. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels auch höchste Eisenbahn, im wahrsten Sinne des Wortes.
Einmal war es die Ankündigung, dass die Roland-Umschlagsgesellschaft mit Sitz in Bremen einen Shuttle zwischen dem Eurogate Container-Terminal in Wilhelmshaven und dem Hafen Hamburg eingerichtet hat und somit Umfuhren per Bahn ermöglicht. Auch eine Einbeziehung von Bremerhaven ist jederzeit möglich.

Foto: bahnbilder.de
Zweitens, und auch diese Meldung ist vielversprechend, will die TFG-Transfracht ab Mai den Jade-Weser-Port in den Fahrplan des Albatross Netzwerks integrieren. Damit wird Wilhelmshaven im Hinterlandverkehr auf der Schiene mit den wichtigsten Wirtschaftszentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbunden.

Foto: hellertal.startbilder.de

Foto: kbs761.startbilder.de

Kann Bremervörde jetzt aufatmen?

Werden die Schwerlastwagen so peu à peu aus dem Stadtbild verschwinden und werden dadurch mehr Güterzüge durch die Stadt fahren. Wird die Autobahn A 20 überflüssig? Kommt dafür eine Nordumgehung, die ja schon seit 2003 im alten Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf stand?
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland VCD will diese und andere Fragen bei einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion diskutieren. Auf dem Podium werden neben der Expertin in Sachen alternative Verkehre, Susanne Grube vom BUND, dem Wissenschaftler Professor Dr. Uwe Höft, Forschungsschwerpunkt Seehafenhinterlandverkehr, dem Geschäftsführer der EVB, Dr. Marcel Frank, auch Vertreter der Landtagsparteien CDU, SPD, Bündnis 90/Grüne diskutieren. Für die CDU wird Karl-Heinz Bley, Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, für die SPD wird Gerd-Ludwig Will, Sprecher Häfen und Verkehr und für die Grünen wird Maaret Westphely, wirtschaftspolitische Sprecherin, an der Diskussion teilnehmen.
Es ist zu erwarten, dass viele Bremervörder Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit nutzen werden, ihre ganz speziellen Fragen in Sachen Innenstadtverkehr beantwortet zu bekommen.
Die Podiumsdiskussion findet statt am Freitag, den 21. April 2017, um 19.00 Uhr im Hotel Daub.* Alle Bürgerinnen und Bürger, auch aus dem Umland und von dem Autobahnbau betroffenen Gebieten, sind dazu herzlich eingeladen.

*Hotel Daub, Bremervörde, gegenüber dem Bahnhof gelegen.

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