VCD fordert Verkehrspolitik der Vernunft*

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Niedersachsen, kritisiert die Vorstellung eines Angebots des Vinci-Konzerns durch Staatssekretär Ferlemann (CDU) und Schleswig-Holsteins Ex-Verkehrsminister und jetzigem Vinci-Berater Jost de Jager (CDU) in Kiel. „Statt Wahlkampf mit fragwürdigen und unrealistischen Angeboten zu machen, sollte sich der für die Verkehrsinfrastruktur zuständige Staatssekretär in Berlin lieber für dringende Sanierungsobjekte und den Ausbau der Schiene einsetzen“ fordert Hans-Christian Friedrichs, VCD-Landesvorsitzender.

Der VCD zeigt sich zudem darüber verwundert, dass die Projektidee lediglich von einem Berater des Vinci-Konzerns, Schleswig-Holsteins Ex-Verkehrsminister Jost de Jager und dessen Parteifreund Enak Ferlemann ausgerechnet in Kiel, nicht aber in Berlin und nicht von einem Konzernsprecher vorgestellt wurde. „Es scheint, hier möchte ein Ex-Minister seine Insider-Kenntnisse aus dem Verkehrsministerium vergolden und ein Staatssekretär mit populistischen Ideen Wahlkampf machen. Diese Art der Verquickung von Politik und Wirtschaft sehen wir sehr kritisch“ so Friedrichs.

Der Vorsatz der niedersächsischen Landesregierung und der Grundsatz von Bundesverkehrsminister Ramsauer zum Bundesverkehrswegeplan „Erhalt vor Neubau“ müsse dringend in der Realität Beachtung finden. „Es besteht höchster Handlungsdruck etwa die Rader Hochbrücke und viele andere Fernstraßen- und Brückenbauwerke zu sanieren, bevor neue Baustellen eröffnet werden“ , kritisiert Friedrichs.

*Pressemitteilung vom 26.08.13

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